Amely's Wunsch: "Ich wünsche mir, einmal den Zauberlehrling Harry zu treffen."

Amely, ein sechs Jahre altes Mädchen aus der Nähe von Saarbrücken, ist an einem Nephroblastom, einem bösartigen Nierentumor, erkrankt. Während andere Kinder draußen mit ihren Freunden spielen konnten, musste Amely im Krankenhaus bleiben – für die Sechsjährige und ihre Familie keine einfache Zeit! „Was ihr wirklich sehr viel Kraft gab, waren die Harry Potter Filme“, erklärte ihre Mutter Make-A-Wish während des Wunscherfüllungs-Interviews. „Sie wurde sogar schon von den Ärzten als ‚maulende Myrte‘ bezeichnet.“ Während ihres Aufenthalts im Krankenhaus hat sie die Filme immer und immer wieder angeschaut. Ob Charaktere oder Handlungen, sie kennt einfach alles auswendig.
Am 3. März wurde ihr sehnlichster Wunsch – einmal den Zauberlehrling Harry zu treffen – endlich Wirklichkeit. Harry empfing die Familie auf der Burg Lichtenberg (www.burg-lichtenberg.de). Amely war total überrascht, als plötzlich ihr Harry aus dem Film vor ihr stand und sie auf der Burg begrüßte. „Ich habe meine Nichte noch nie so sprachlos erlebt“, sagte Amely’s Patentante während der Wunscherfüllung. Harry führte die Familie zunächst in seine Burg und begrüßte sie dort mit einem ganz besonderen Zaubertrank, der natürlich die Farben rot und gelb des Hauses Gryffindor hatte. Nach dieser Stärkung ging es dann auf Schatzsuche. Hedwig, Harry’s Eule, hatte ihm ein Rätsel gebracht, welches er lösen sollte. Doch hierfür brauchte er Amely’s Hilfe und so zogen Harry, Amely und ihre Familie durch die Burg, um den verstreckten Schatz, eine 3D Miniaturnachbildung von Hogwarts, zu finden. Amely war total begeistert von der kleinen Hogwarts-Burg.


Mittags wurde Amely mit ihrem Lieblingsessen Schnitzel mit Pommes und Ketchup überrascht und als Nachtisch gab es Erdbeereis mit Schokolade. Gemeinsam mit "ihrem" Harry saßen sie und ihre Familie an einem festlich gedeckten Tisch und ließen sich das Mittagessen nach der anstrengenden Schatzsuche schmecken. Danach konnte Amely erst einmal alleine mit ihm sprechen und all ihre Fragen stellen, auf die sie schon immer einmal Antwort haben wollte wie zum Beispiel ob er Angst vor Lord Voldemort habe oder ob einige Jelly Beans wirklich so abscheulich schmeckten.
Zum Abschluss des Tages zeigte Harry Amely und ihrer Familie noch den Burgturm. Doch leider war die Tür zum Turm verschlossen, aber für den Zauberlehrling Harry natürlich gar kein Problem. Mit dem Zauberspruch „Alohomora“ und ein paar geschickten Bewegungen mit seinem Zauberstab öffnete er das Schloss.
Für Amely ging der Tag leider viel zu schnell vorbei. Aber neben den ganzen schönen Erinnerungen an diesen Tag nahm Amely noch zwei weitere Andenken von Harry mit: seinen Gryffindor-Schal und – noch etwas viel wertvolleres – seinen Zauberstab. „Amely hat die ganze Rückfahrt von nichts anderem außer ihrem Harry gesprochen. Und als sie abends im Bett lag meinte sie sogar ‚Mama, in Wirklichkeit ist Harry ja noch viel süßer‘“, resümierte Amely’s Mutter. Dieser Tag wird in ihrem Leben immer etwas ganz besonderes bleiben!


Make-A-Wish Deutschland e.V. möchte sich in diesem Rahmen auch noch einmal ganz herzlich bei dem Jungschauspieler Constantin Hochkeppel bedanken, ohne den diese Wunscherfüllung nicht so wunderbar gelaufen wäre.


